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Paladins Chef und
seine Konkurrenz - Götter&Religion
Die Existenz der Götter ist
unumstösslich, und doch findet sich keinerlei Anbetung in
den Reihen der Waldelfen. Dies liegt meist auch daran,
dass sie anderes zu tun haben, als Unsichtbarem zu
huldigen. Ein Gebet hat keine merklichen Auswirkungen für
Waldelfen, und so kommen sie zu dem Entschluss, dass die
Götter, wieviele es auch sein mögen, wohl auch zu
beschäftigt sind, um ihnen zuzuhören. Sie sehen Götter
ähnlich wie alle anderen Völker, die sie sehen und kennen.
Auch Götter schlafen und arbeiten, essen, sind beschäftigt
und fleissig oder auch vielleicht einmal faul, krank oder
misslaunisch. Der Waldelf lässt die Götter in Ruhe ihr
Werk erarbeiten und sie ihn. Die Waldelfen erarbeiten das
ihre sich selbst und sind einfach in ihren Wünschen.
Habgier, Hoffnungslosigkeit und Ungenügsamkeit sind ihnen
fremd und somit sehen sie auch keine Veranlassung, etwas
von jemand anderem, auch Göttern, zu erbitten, da ein
Waldelf alles hat, was er braucht.
Priesterschaften sind dem Waldelfen suspekt. Allein die
Frage, wie jemand, der keiner Arbeit oder Tat nachgeht,
überleben kann, wird der Elf nie ganz nachvollziehen
können, da Prinzipien wie Glaubensspenden und Staatswesen
ihm fremd sind. Da es allerdings funktioniert,
verschwendet er normalerweise auch keinen grossen Gedanken
daran und lässt die Priester machen, was sie wollen -
solange es nicht den Waldelfen oder seine Siedlung
betrifft.
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