Mae gôvannen...

 
 

Wenn's mal wieder länger dauert - Lebenserwartung

Die Frage, wie alt Waldelfen nun wirklich werden, ist ein nie gelöstes Rätsel für Menschen. Mancher Elf starb schon mit 35 Jahren eines natürlichen Todes, andere werden um die 500 Jahre und älter. In Sagen und Legenden wird sogar von Elfen berichtet, die von Anbeginn der Welt wandeln und dies noch immer tun. Einen Waldelfen danach zu fragen, woran man ihre Lebenserwartung messen kann, ist nahezu sinnlos, da die Antwort fast immer dieselbe ist: "Alles vergeht, wenn die Zeit dafür gekommen ist."
Theoretisch ist ein Elf unsterblich, doch bestimmen zwei Aspekte die Zeit seines Ablebens. Zum einen seine Gruppe, Gemeinschaft und Siedlung. Kein Waldelf würde einfach sterben, wenn sein Leben wichtig und entscheidend für die Anderen ist. Der letzte Waldläufer einer Siedlung wird erst sterben, wenn er einen würdigen Nachfolger vorweisen kann, welcher ihn mindestens ersetzt. Das andere ist sein höheres Ziel. In dem Augenblick, wo sich der geheime Name einem Waldelfen offenbart, besitzt er oft ein für ihn grundlegendes Ziel, dessen Erfüllung man sein Vermächnis nennen könnte. Ziele können sich verlieren, sich ändern, verfallen und neue aufkommen.
Ein Waldelf bestimmt somit instinktiv selbst den Augenblick seines letzten Schlafes. Der natürliche Tod tritt dann ein, wenn der Elf die tiefe, innere Ruhe gefunden hat, das Gefühl alles getan zu haben, was er tun konnte und musste. In diesem Wissen kann er vom Leben loslassen und sterben.
Zeit scheint relativ zu sein. Dies zeigt sich nicht nur in der elfischen Einstellung dem gegenüber, sondern auch an ihren Körpern. Es ist meist unmöglich, das Alter von Elfen zu erraten da der sichtbare Alterungsprozess nach dem vollen Auswachsen zum Stop kommt. Menschen schätzen Waldelfen meist auf ein Alter zwischen 20 und 25 Jahren.

 

 

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