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Wenn das
Sandmännchen kommt - Schlaf
Dem Schlafrythmus der Waldelfen stehen
viele Menschen verdutzt gegenüber. Bisher konnte niemand
angeben, einen Waldelfen schlafen gesehen zu haben, und
teilweise stimmt es auch, was man sich erzählt. Waldelfen
haben ein anderes Verhältnis zum Schlaf als Menschen.
Durchschnittlich hält ein Elf 4 Stunden Wachschlaf am Tag
und ist die restlichen 20 Stunden aktiv. Wann immer eine
Rast ansteht oder man wartet, schliessen sich oft die
Augen und der Wachschlaf setzt ein. Anders als bei anderen
Rassen kann diese Art des Schlafes auch im Sitzen und in
den schier unmöglichsten Positionen vollzogen werden, auch
wenn eine Hängematte, ein ausgelegtes Lager oder das
Liegen im Gras lieber genutzt werden. Innerhalb der
Siedlung beziehen Waldelfen meist Matten oder
Gras-/Strohlager zum schlafen, während auf Streifzügen
ohne Begleitung viele Waldelfen auf Bäumen, im Schutz der
Baumkrone, im Sitzen schlafen. Der waldelfische Wachschlaf
erinnert an Dösen, den Halbschlaf bei Menschen. Während
der Elf schläft, achtet er instinktiv und unterbewusst mit
seinem Geruchs-, Tast- und Hörsinn auf seine Umgebung nach
gegebenen Warnsignalen oder Veränderungen. Schritte,
ungewohnte Gerüche oder selbst eine unpassende Stille wie
beim Ausbleiben von Vogelgezwitscher am Nachmittag,
reissen den Waldelfen wieder aus seiner Schlafphase heraus
und lassen ihn vorsichtig werden. Lediglich innerhalb der
Siedlung entspannt der Waldelf genug, um nicht immerzu
aufzuschrecken, da er auf die Sicherheit und den Frieden
innerhalb der Gruppe und dieses Gebietes vertraut. Ein
ausgeruhter Waldelf ist im Bedarfsfall in der Lage, bis zu
drei Tage konstant ohne jeglichen Schlaf auszukommen, bis
ihn die Konzentration verlässt und er sich eine
Möglichkeit zum Schlafen sucht, wo er länger und tiefer
als normal das Fehlende nachholt.
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